TANSANIA
Einmal im Leben…
Einmal im Leben den Kilimanjaro besteigen, einmal die Fülle der Natur im Ngorongoro-Crater erleben, einmal alle Tiere der Serengeti sehen – wer Ostafrikas Naturwunder kennenlernen will, muss im Norden und Nordosten Tansanias auf Safari gehen, wo sich einmal mehr und zudem wahre Paradiese für Wanderer in den Usambara- und Pare Mountains erschließen.
Unberührt im Sinne von wenig frequentiert ist The Northern Safari-Circuit nicht, denn 92% aller Tansania-Touristen besuchen die Serengeti, bevor weitere Exkursionen sie zum Ngorongoro Krater bringen, zum Lake Manyara, zum Tarangire National Park oder auf den Kilimanjaro, den höchsten Berg Afrikas, der mit seiner vom ewigen Schnee bedeckten Kappe das Wahrzeichen Ostafrikas ist.
Nirgendwo ist Afrika weiter und seine Unendlichkeit sichtbarer als in der Serengeti, sagt man. Lediglich ein paar Erdhügel hier und da unterbrechen die ebene Steppe aus Grasland und niedrigem Busch, und dort, wo der Horizont an das dunstige Blau des Himmels stößt, scheint die Welt abrupt im Nichts zu verschwinden. Nichts, was über die einzigartige Faszination der weiten Grasland-Ebene um Seronera, Lobo, entlang des Grumeti River und im Westen Richtung Lake Victoria mit ihren Millionen von Tieren schon gesagt wurde, muss an dieser Stelle wiederholt werden.
Der 1951 ausgewiesene National Park ist auf tansanischer Seite 15.000 Quadratkilometer groß. Das Serengeti Ökosystem jedoch, dominiert von Grasland und Akazienbüschen, vereinzelten Granitfelsen und nur seltenen Wasservorkommen, erstreckt sich als Masai Mara bis nach Kenia und über angrenzende Reservate auf den doppelten Umfang. Serengeti, der Name wurde zum Symbol für afrikanische Exotik und Abenteuergeschichten von mutigen Männern und wilden Biestern im Busch.
Nicht zuletzt auch durch die Fernseh-Sendungen Professor Grzimeks, dessen Buch “Die Serengeti darf nicht sterben” jahrelang deutsche Bestsellerlisten besetzte. Grzimek, dessen Sohn Michael bei einem Flugzeugabsturz am Kraterrand des Ngorongoro ums Leben kam, war maßgeblich an der Heranbildung tansanischer Naturschutzgedanken beteiligt. Doch ist es nicht allein ihm zu verdanken, dass der Lebensraum von anderthalb Millionen Gnus, einer halben Million Zebras, 350.000 Thomson´s Gazellen, 100.000 Impalas und 70.000 Topis, 25.000 Eland- und 45.000 Grant´s Gazellen, Dik-Diks, Strauße, Oryx, Klipspringer, Waterbuks... großen Löwenrudeln, zahlreichen Gepardenfamilien, Hyänen, Schakelen und Füchsen bis heute nicht eingeschränkt wurde, Denys Finch-Hatton, Großwildjäger und legendärer Geliebter der Baronin Karen Blixen (bekannt aus dem Epos Out of Africa) schuf bei den weißen Siedlern Kenias schon 1928 eine starke Lobby zum Schutz der Wildtiere in der Serengeti. Weltweit existiert kein Pendant zur Serengeti.
Im Herzen der Serengeti, eingerahmt von der hügeligen Landschaft der Moru-, Goi- und Simba Koppies liegt das Gebiet von Seronera, das die meisten Safaristen als “die Serengeti” kennen. Gnus und Zebras leben hier in Herden von nicht selten mehr als 10.000 Tieren zusammen und die Chance hier Löwen, Geparden und Leoparden zu sehen, sind realistisch.
Ist man im Safari-Fahrzeug über die Serengeti den riesigen Herden von Gnus, Antilopen und Zebras gefolgt, hat die Jagden der Löwen, Geparden und Hyänen aus dem sie verfolgenden Jeep beobachten können oder Leoparden im Schutz der Dunkelheit ihre Beute im Geäst eines verwachsenen Mwule-Baumes verstecken sehen, so hat man realisiert, was Ernest Hemingway zum Anblick der Serengeti niederschrieb: “Vast and endless plains, enriched with light shiny as a veil, dusty and cristal the same time. And with all the wild(erness) one can think of. God or who ever created East-Africa, he couldn´t have done better.”
Vast and endless – so weitläufig sich die Serengeti erstreckt, so komprimiert spielt sich wildlife im Ngorongoro-Crater ab, konzentrierter und wie auf einer Cinemascope-Leinwand. Die Masai, deren angestammte Heimat die gesamte Region ist, erzählen, dass ihr Gott Engai bald nach der Erschaffung des Menschen einsah, welchen Fehler er mit dieser Schöpfung gemacht und welchen Schaden er der Natur zugefügt hatte. Um das sich abzeichnende Desaster auszugleichen und der Erde doch noch ein Paradies zu erhalten, schuf er den Ngorongoro-Crater, verpflanzte aus der gesamten Flora Ostafrikas Büsche und Bäume in den 600 Meter tiefen Krater und setzte von jeder Tier-Spezies ein Paar dort aus. Warum jedoch kein Impala dabei war und nicht eine Giraffe, weiß außer Engai niemand.
Dann gemahnte der Gott der Masai sein Volk, das im eigenen Selbstverständnis die einzig guten Menschen der Welt darstellt, diese natürliche Pracht zu bewachen. Wie auch immer sich die Legende weiter entwickelt: ein Paradies ist der Krater noch immer, nirgendwo sonst kommt man der Wildnis Afrikas so nah.
Das gesamte Ngorongoro Gebiet (Ngorongoro Conservation Aerea) stellt mit seinen gesamten 8.300 Quadratkilometern nicht nur ein außergewöhnliches und großartiges Wildreservat dar, in dem sich die dichteste Wildtier-Population des Kontinents konzentriert, Ngorongoro ist zu dem das größte intakte Vulkangebiet der Erde und wegen seiner geologischen Einzigartigkeit oft als eines der Weltwunder benannt.
Hier, inmitten des Großen Grabenbruchs, des Rift Valleys, liegt die Oldovai Schlucht, die vermeintliche Wiege der Menschheit. Nördlich des Kraters erstreckt sich der Lake Natron, ein je nach Sonnenstand blutrot scheinender Soda-See; südlich der Lake Manyara, im Herzen des gleichnamigen National Parks und Lake Eyasi, ein selten besuchter, aber malerisch im Westen des Rift-Valley Walles, auf 1000 Metern gelegener See.
Der Tarangire National Park, Teil der nördlichen Safari-Schleife, kommt mit seinen weiten, stets grünen Grasflächen allerdings nur während der Trockenzeit zu Ehren, bei Wildtieren und in ihrem Gefolge von Safaristen gleichermaßen. Wenn feines frisches Gras andernorts zu unattraktiven Heubüscheln vertrocknet ist und die Huftiere sich deshalb zuerst auf die Wanderschaft machen. Natürlich folgen ihnen alle Raubtiere - mit den Besuchern der Wildnis im Schlepptau.
Dank der riesigen Ausmaße dieser Region sind die Safarirouten nicht überfüllt, wenn gleich man ein Rudel Löwen, eine Rhinozeros-Familie oder ähnliche Szenerien nur selten allein genießen kann. Doch schließlich ist man nach Tansania gekommen, um die Tiere Afrikas zu sehen, die Big Five – Elefant, Büffel, Löwe, Leopard und Rhinozeros – möglichst eingeschlossen. Und da dieses Ansinnen allen Safaristen gemein ist, müssen spektakuläre Ansichten in der Regel geteilt werden. Dafür ist der Tierreichtum umso gewaltiger. Tansanias Norden ist Safari-Land.
Wie dicht der Besucherstrom in dieser Region ist, zeigt sich im nur 50 Kilometer entfernten Arusha, der Stadt am Fuße des Mount Meru, die ihrer einzigen Funktion als Drehscheibe zu den National Parks wegen verballhornend “Dar es Safari” genannt wird. Kein Geschäft, kein Marktstand, kein Hotel, kein noch so winziges Restaurant, das nicht nach den Bedürfnissen internationaler Safaristen ausgestattet ist und – kaum ein Einwohner, der nicht zumindest schnell ein paar Dollaris mit jenen Besuchern verdienen will.
Im Ungleichgewicht der einerseits wohlhabenden Touristen vor dem Hintergrund vom großen Geschäft besessener Einheimischer treibt das Gerangel um die Gunst der Fremden Stilblüten, mit traditionsfernen, oft sehr befremdlichen Auswüchsen. Arusha und auch das benachbarte Moshi, Basis zum Besteigen des Mount Kilimanjaro sind keine Plätze zum langen Verweilen, sie sind Ausgangspunkte für Safaris in die verschiedenen Regionen des Gebietes. Die überteuerten und unechten Souvenirs, die unverschämt niedrigen Wechselkurse und unehrlichen Geldwechsler, die Heere Prostituierter und Bettler außer acht lassend, kann man sich vorausschauend hineinträumen in eines der großartigsten Erlebnisse, das man auf Safari erleben wird.
Nicht weniger beeindruckend, und an dieser Stelle keineswegs als Fußnote zu vorherig beschriebenen Szenerien zu verstehen, ist eine Ausdehnung der nördlichen Safariregion bis in den Osten, zu den Pare– und Usambara Mountains. Das Leben in dieser Gebirgskette, die in Topografie und Aussehen ein Ausschnitt der Alpen sein könnte, scheint sich in einer zurück liegenden Epoche abzuspielen, vielleicht zu Zeiten Kaiser Wilhelms oder denen von Queen Victoria. Nicht nur, dass die Häuser der Ansiedlungen, die sich bis in die Spitze der Berge hinauf ziehen, von jeglichen modernen Accessoires wie Plastikgerätschaften oder Wellblechdächern bisher noch weitgehend verschont blieben, auch die Kleidung der Bergbauern und ihr Verhalten Fremden gegenüber erscheint altvorder und steif.
Aus der Sicht eines Vogels betrachtet, gleicht das Bild der Usambara- und Pare Mountains dem Werk eines nervösen Malers, der aus den Tälern bis zu den Gipfeln der Berglandschaft unzählige Pfade wie Kringel, Striche und Elypsen eingezeichnet hat. Steil nach oben führend oder in Serpentinen, gleichmäßig im Kreis um den Berg herum oder im Zickzack. Als Trampelpfade oder bequeme Wanderwege. Sie sind Dorados von hikern, Natur- und besonders Vogelliebhabern.
Bleibt dem unersättlichen Wildlife-Fan noch das Mkomazi Game Reserve als Destination, die als südliche Verlängerung des kenianischen Tsavo National Parks Wanderern die Variante bietet, sich in einem Wildreservat mit unübersehbarer Wildpopulation, nicht zuletzt solcher von Großtieren, zu Fuß vorwärts bewegen zu können – mit oder ohne bewaffneten Ranger, je nach Mut oder Risikobereitschaft.
Mut und Risikobereitschaft bedarf es auch, um „den Berg“ zu besteigen, wenngleich die Ströme der Touristen, die auf der Hauptroute hinan kraxeln, einen anderen Eindruck vermitteln. Zwar weiß man neuerdings, dass der Kilimanjaro drei Meter niedriger ist, als bisher angenommen, dennoch erhebt der höchste Gipfel des Massivs sich bis auf 5892 Meter und da hinauf zu kommen, hat nicht nur manchem unkonditionierten Zeitgenossen sämtliche Kraft gekostet, vielen auch das Leben.
Dennoch: dass der “Kili” der höchste Berg Afrikas und der höchste freistehende Berg der Welt ist, dass er auch für ungeübte Nicht-Bergsteiger zu bezwingen ist und fünf Vegetations-Zonen umfasst, bleibt unumstritten. Die Tour sollte mindestens 5 Tage dauern, um den Höhenunterschied nicht im Galopp nehmen zu müssen.
Die Grenzen des Kilimanjaro National Parks umschließen 756 Quadratkilometer und liegen in einer Höhe von 2.700 Metern. Geologen bezeichnen den “Kili” als jungen Berg, da seine Entstehung mit der des Rift Valleys und der ersten Eruption vor 1 Million Jahren einhergeht. Der 3.962 Meter hohe Shira-Peak brach vor einer halben Million Jahren zusammen, der Uhuru Peak des Mount Kibo, mit 5.892 Meter der höchste Punkt Afrikas und Mawenzi Peak auf 5.149 Meter wuchsen bis in die jüngste Zeit, das Shira Plaetau formte sich vor erst 360.000 Jahren.
Bevor wir in die Metropole des Landes, nach Dar es Salaam begeben, folgen Sie uns doch noch auf einen Schlenker in die westlichen Gefilde Tansanias, wo sich in der Kulisse unwegsamer Regenwälder und winziger Fischerdörfer der Lake Tanganjika erstreckt – umgeben von all seinen Legenden, wie ein Stück unverfälschten Afrikas.
Doch spricht im Zusammenhang mit Tansania von unverfälschten, nahezu unberührten und unwegsamen Regionen, dann sind die Inbegriffe dieser Prädikate National Parks wie der Rufiji und, allen anderen voran, der Selous. Nur ein Teil dieses fabelhaften Stücks wilden Afrikas ist für Besucher geöffnet, doch allein diese Region vermittelt mit ihren Landschaften und den Wildtieren ein untrügliches Gefühl für die kreative Allmacht der Schöpfung. Doch wären diese Naturschönheiten nichts als leere Hüllen, wären da nicht die Einheimischen, diese wunderbaren, offenen, bezaubernden Menschen Ostafrikas.
Bei den meisten Besuchern Tansanias steht das Erleben der Wildnis, der wilden Tiere und der großartigen Landschaften im Vordergrund. Nur wenige nähern sich den Einheimischen über die Distanz zum Kellner hinaus, zum Reiseleiter oder zum Fahrer des Safarifahrzeugs. Wenn sie wüssten, wie viel Erlebenswertes ihnen durch diese Berührungsangst entgeht!
Tansanier, besonders jene an der Küste sind nämlich über alle Maße unterhaltend und immer auf der Suche nach Neuigkeiten. Man hat schließlich alle Zeit der Welt, davon ist man überzeugt und ignoriert den permanenten Vorwurf notorisch faul zu sein.
Mag sein, dass andere uns faul nennen, sagen die Tanzanier, besonders jene an der Küste, die sich in der Tat so langsam bewegen, dass man als Europäer Sorge bekommt, sie könnten das Gleichgewicht verlieren und umfallen. Auch sind die ewig herum sitzenden Männer Objekte des Anstoßes bei Nicht-Swahilis, doch erklären diese ihr Verhalten ganz logisch: “Wenn ich furchtbar geschäftig umher renne und alles erledige, was sollen dann die anderen noch tun?” Und fügen hinzu, wie wichtig es ist, dass jeder etwas zu tun hat, ansonsten leide schließlich das Selbstbewusstsein.
Allerdings sollte man diesen Ausspruch nicht ernst nehmen, denn kaum etwas anderes ist bei Swahili beliebter als Witze zu machen. Auch ist ihre Neugierde legendär. So sagt man andernorts, dass man nur einem Swahili eine zu verbreitende Nachricht mitteilen müsse, wissend, dass er die Geschichte in Windeseile in Umlauf bringe. Doch selten im O-Ton, wie ergänzend zu berichten ist, denn die von der Küste verändern alle Tatsachen so lange, bis eine witzige Pointe am Schluss steht. Nur wirklich traurige Begebenheiten werden in diesem Tenor weiter gegeben, aber viel Grämender noch, viel Erschütternder. Denn so sehr ein Tansanier Komisches liebt, so heiß liebt er Dramen.
“Ach” schreit man zum Beispiel nach einem Autounfall unisono, “mehrere Dutzend Tote”, obwohl nur zwei Pkw ohne Personenschaden darin verwickelt waren. Diese Zahl hält sich auch über die Veröffentlichung der Eigentlichen hinaus, denn “was offiziell gesagt wird, ist grundsätzlich in Zweifel zu ziehen”. Wert hat nur, was im village erzählt wird, die Offiziellen sind alle Lügner, haben zu viel Zeit, sich Unsinn auszudenken.”
Ständiger ziviler Ungehorsam ist die Folge dieser Lehre, die Babys offenbar schon mit der Muttermilch zu sich nehmen. Sei es nun, dass man sich grundsätzlich nicht an Verkehrsregeln hält, Kinder nur in die Schule schickt, wenn es einem passt, baut, wo man es für richtig hält und wenn es auf dem Grundstück eines Anderen ist, Autoritäten nur dann anerkennt, wenn man ihre Dienste in Anspruch nehmen muss – hinterher lacht man sich im Kreis der Familie und Freunde über das geschlagene Schnippchen krumm.
Will man als Nichtkenner der Szene dennoch dem Wahrheitsgehalt all der Geschichten auf den Grund gehen, sollte auch der Faktor der chronischen Übertreibung und bei Männern das unbedingte Besserwissen fein beachtet werden. Eine kleine Strecke kann durch ein lang gezogenes kiiidogo (statt kidogo, klein) zur winzigen Entfernung schrumpfen, ein “dudu mkupwa” (großes Insekt) erlangt durch das beliebte Dehnen der Silben zum mkuuupwa das Format eines Büffels.
Ein befragter Mann wird stets eine Aussage machen, selten sofort zum Subjekt, aber dann immer bestimmt. So geht es nach da oder dort in diese Richtung, ganz sicher, auch wenn er noch nie da war und gar nicht weiß, wonach man gefragt hat. Doch vorher will er wissen, woher man kommt, ob man verheiratet ist, wie viele Kinder man hat, wie man Tansania finde und ob man mit ihm Tee trinken wolle. Ist das Ganze freundlich abgehandelt und man noch immer nicht weiß, wo´s nun lang geht, fragt der Angehaltene natürlich um eine Mitfahrgelegenheit. Egal wohin, Hauptsache, er kann im Kreise seiner Lieben erzählen, dass er in einem wazungu-gari (Auto von Weißen) auf safari war. Zeit hat man ja immer, und bitte, wer will sich dem Charme dieser stets verschmitzt vorgetragenen Angelegenheiten verschließen?
Vorsicht ist nur beim Handeln geboten, denn vom Reiz einer solch witzigen Gesprächsführung allzu schnell und völlig hingerissen, vergisst man schon einmal, die nebenbei genannten Preise vehement in Frage zu stellen. Aber nicht ärgern, der Händler lacht am Ende des Tages auch über diese Begebenheit.
Nun noch schnell nach Dar es Salaam, in das „Haus des Friedens“, das mit über 3 Millionen Einwohnern nicht nur die größte Stadt Tansanias ist, sondern auch der gesamten Küste Ostafrikas. 1856 von Sultan Seyyid Majid von Sansibar als Hafen gegründet, okkupierten deutsche Kolonialisten 1891 den ganzen Küstenstreifen von der kenianischen Grenze bis an den Ruvuma River – Dar es Salaam eingeschlossen. Um diese Zeit waren im benachbarten Bagamoyo schon deutsche Missionare ansässig, sie und die neuen Herren von Dar es Salaam deklarierten die Stadt als Hauptstadt Tanganjikas.
Die baulichen Relikte dieser Zeit und auch jener der Gründungsepoche scharen sich um den Fährhafen, Sokoine Drive, St. Joseph´s Cathedral, Kivukoni Front, Ohio Street, State House, Kilimanjaro Hotel, The old German Hospital, das National Museum, das Kulturhaus, über die Fläche des bezaubernden Botanischen Gartens bis direkt auf den Golfplatz.
Nach Dar es Salaam kommt man bestimmt nicht, um sich lange hier aufzuhalten, doch ein, zwei Tage sightseeing und ostafrikanische Stadtkultur erleben, macht viel Spaß, ganz viel Spaß!
Noch Fragen? Natürlich, denn Ihre Lust an einer Safari (kiSwahili = Reise) durch Tansania und sicher auch nach Sansibar ist doch eben erst geweckt – doch all das zu realisieren, dafür sind ja wir von Albatros Urlaub da.