SAMBIA
Anders als in anderen Ländern des südlichen Afrikas ist ein florierender Tourismus in Sambia noch lange nicht selbstverständlich. Lange schien es so, als wolle das Land, das von Angola, Namibia, Zimbabwe, Mosambik, der Demokratischen Republik Kongo, Tansania und Malawi umgeben ist, aus seinem Jahrzehnte langen Dornröschenschlaf partout nicht aufwachen. Man schien keinen Wert auf zahlende Gäste zu legen, auch nicht an den weltberühmten Victoria Falls, die alljährlich Scharen von Besuchern aus aller Welt anlocken.
Das jedoch vornehmlich auf der gegenüberliegenden Seite der Wasserfälle, in Zimbabwe, wo sich rund um das atemberaubende Naturwunder eine boomende Tourismusindustrie entwickelte. Seit Zimbabwe jedoch durch den despotischen Wahnsinn seines regierenden Präsidenten Robert Mugabe in einen humanitären und wirtschaftlichen Abgrund gerissen wurde, seit das Land von Hungersnöten zerrüttet wird und die Menschen Repressalien ohnegleichen erleiden müssen, ist auch der Tourismus auf Distanz zu der einstigen Kornkammer Afrikas gegangen und versucht nun, sich Richtung Sambia zu orientieren.
Dass dies nicht reibungslos geschehen kann, ist aufgrund der nur rudimentär ausgebauten Infrastruktur kein Wunder, doch üben die dadurch entstandenen Abgeschiedenheiten noch immer weiter Landesteile einen unnachahmlichen Reiz auf jene Reisenden aus, die gerne ein wenig unkalkulierbarer unterwegs sind. „In Sambia abseits der wenigen befahrbaren Straßen unterwegs zu sein, bedeutet ein Zwischending zwischen vorsorglich geführter Safari und der Camel Trophy zu erleben,“ dieser Satz eines neuzeitlichen Afrikadurchquerers charakterisiert das Kennenlernen Sambias.
Das bedeutet, dass Sambia das ideale Ziel für aktive Individualtouristen ist. Erst am Anfang der touristischen Progression setzen die Verantwortlichen auf qualitative Entwicklung statt dem Massentourismus Tür und Tor zu öffnen. Dazu gehört auf der einen Seite ein hohes Preisleistungsverhältnis, andererseits stehen den Besuchern neben der herrlichen Kulisse der Victoria Falls und des Tanganjika Sees großartige Naturparks offen, herzliche Begegnungen mit den Einheimischen und unverstellte Einblicke in deren Traditionen. Lange Zeit war Sambia ein Land für Wilderer, heute stehen hier fast 50 Wildtierarten unter strengem Schutz und da sich die Wildnissen des Landes in ihren Strukturen nicht verändert haben, sind die Chancen für eine natürliche Weiterentwicklung der Tierbestände gut.
Diese Szenerien schaffen ideale Bedingungen für die Besucher dieses Teils von Afrika, der von Kennern gerne das „wahre Afrika“ genannt wird.
Die Victoria Fälle, der Lake Tanganjika und alle anderen Naturschönheiten Sambias sind auf verschiedene Arten zu erkunden – wir von ALBATROS URLAUB sagen Ihnen gerne wie und organisieren Ihnen die Reise mit ebenso viel Sachverstand und Vergnügen.