
NEUSEELAND
Tatsächlich – das Ende der Welt!
Mit dem Namen des südpazifischen Inselstaates Neuseeland, verbinden sich vertraute, weil oft gehörte Assoziationen. Das Schöne an ihnen ist, dass sie der Realität entsprechen, auch in ihren oft gegensätzlichen Szenerien:
Ende der Welt – stimmt, weiter südlich rangiert nur der Südpol.
Schafe, Schafe, Schafe – stimmt, 40 Millionen.
Kiwiland – stimmt, doch nicht ganz Neuseeland ist von der chinesischen Rankpflanze bewachsen, in Kiwi Fruit Country in der Bay of Plenty hingegen kann man den Kulturen der Spezies Chinesische Stachelbeere nicht aus dem Weg gehen. Und so ganz nebenbei erfährt man hier all das, was man schon immer über die Kiwi wissen wollte. Dazu gehört es auch zu erfahren, dass Kiwi in einem anderen Zusammenhang auch Vögel sind…

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Grünes Land, soweit das Auge reicht – stimmt und dennoch wechseln andere, alle nur erdenklichen Landschaftsarten die Szenerien ab. Allein die Vulkaninsel White Island in der Bay of Plenty auf der Nordinsel gelegen gibt sich von solch ursprünglicher Präsenz, dass man die Inselwelt der Bay of Islands oder den Waipoua Forest mit den legendären tausendjährigen Kauri-Baumriesen zwar damit vergleichen möchte, sich dabei aber in den doch unterschiedlichen Bildern der Landschaften unwillkürlich verliert.
Noch wechselvoller sind die Szenerien auf der Südinsel, wo Baumfarne und Palmen entlang der Strände des Abel Tasman National Parks luftigwarme, tropische Inspirationen wecken. Wanderdünen umrahmen die Golden Bay, im Fiordland dringt das Meer einem umgekehrten Delta gleich weit ins Landesinnere vor, während das Land jenseits der Südalpen unter ständigem Wassermangel zu leiden scheint. Unbeschreiblich scheinen vor dieser eher trockenen Kulisse die Szenerien auf der anderen Seite der durchweg 3000 Meter hohen Gipfel der Southern Alps: Regenwälder, Gletscher, sattes Grün und Fruchtbarkeit ohnegleichen.
Land der Traditionen – stimmt, obwohl Neuseeland zu den jungen Teilen der Erde zählt. Um 950 beginnt die Besiedlung Neuseelands mit einer Gruppe Männer, die aus dem sagenhaften Hawaiki stammten. Laut der Legende ist Maui einer von ihnen, der Mensch gewordene Ziehsohn der Götter. Er nennt das Land mit der Nord- und der Südinsel Aotearoa. 200 Jahre später lebt Toi dort, er gilt als Urahn der Maori.
Die Kultur seiner Nachfahren gilt bis heute als Bestandteil der neuseeländischen Identität, auch wenn das Selbstbewusstsein der Maori sich in den modernen Zeiten von Globalisierung und politischen Rankünen schmälert.
Ausdruck der zwar noch jüngeren, aber dennoch wechselvollen Besiedlungsgeschichte durch die Europäer sind die wenigen, aber eindrucksvollen Städte Neuseelands. Allen voran Auckland natürlich, die Millionenstadt auf der Nordinsel, die sich unter den Einflüssen polynesischer, asiatischer und europäischer Kulturen kosmopolitisch, farbig und großstädtisch gibt. Wellington, ganz im Süden der Nordinsel ist die Hauptstadt, also nimmt man sich der kulturellen Attribute an. Ähnliches findet man auch in Christchurch auf der Südinsel, wo Traditionen und kulturelle Ambitionen „stiffnosiger“ noch gepflegt werden, als die Queen in London das je könnte. Natürlich sind bei so viel unverhülltem Bekenntnis zu den ursprünglich britischen roots ähnliche, nur schottischen Ambitionen nicht weit. In Dunedin, um genau zu sein. Akaroa hingegen kann seine französische Wurzeln nicht verleugnen, Norsewood und Danevirke klingen allerdings skandinavisch – und das zu Recht!
Outdoor-Land – stimmt, allen voran sind die Neuseeländer ständig on route. Wandernd auf berühmten Tracks wie der Tongariro Crossing oder dem Milford Track, andernorts auf Fahrrädern, Golf spielend, beim Reiten, beim Polo, beim Surfen und Segeln. Beim Fallschirmspringen, beim Wasserskilaufen; beim Angeln, Fischen und Deep Sea Fishing, beim Tauchen, am Gleitschirm oder auf Jetboats, einer typisch neuseeländischen Erfindung oder beim Skilaufen, jawohl.
Actionland – stimmt, denn es existiert, außer Australien, wohl kaum ein anderer turf, auf dem man den Adrenalinspiegel so hemmungslos manipulieren kann wie in Neuseeland. Beim River Surfing und White Water Sledging, beim Cave Tubing, Cave Rafting oder Black Water Rafting (da saust man auf Autoschläuchen durch unterirdische Flüsse!) und natürlich beim Bungy Jumping. Wobei man dabei sogar auf traditionellen Spuren wandelt, denn A.J.Hackett, der Erfinder der freakigen Fallsucht ist Neuseeländer – wobei er nur für die Kommerzialisierung des Spaßes verantwortlich ist: Auf Hawaii mussten die Jungs während ihrer Initiationsriten sich an Lianen von Felsen in die Tiefe stürzen. Seit 1987, seit Hackett sich medienwirksam am Gummiseil vom Eiffelturm stürzte, ist Bungy Jumping der jüngste Exportschlager von Neuseeland in alle Welt, wobei es sich versteht, dass die höchsten und spektakulärsten Sprünge nur hier, in Neuseeland gemacht werden können. Doch damit noch längst nicht genug der Action: White Water Rafting und Waterfall Hopping sind wieder andere Spielarten und Tobogganing auch – da fragen Sie uns doch einfach einmal, was das denn nun ist! Wem das alles zu wild erscheint, hat sicher Recht und kann sich in diesem Bewusstsein zu einer Weinprobe zurück ziehen. Central Otago heißt die südlichste Weinregion der Welt und ihr Name ist gleich bedeutend mit den Pinot Noirs. In Deutschland als Blauer Spätburgunder bekannt findet diese Traube im Klima der neuseeländischen Südinsel mit kalten Wintern, heißen Sommern, geringen Niederschlägen und auf einer Höhe von 400 Metern über dem Meeresspiegel ideale Bedingungen. Fast jedes der Weingüter lädt zu Weinproben ein und verkauft diese Weine dann auch direkt an die Besucher.
America´s Cup-Land – stimmte! Bis 2006, da kam Alinghi und siegt und siegt (2007) und… Was man in Neuseeland ganz, ganz schrecklich findet.
An dieser Stelle ist klar, dass Neuseeland ein Land voller Kontraste und Überraschungen ist, dass es aber noch viele Aspekte mehr als die hier genannten darstellt, sei Ihnen hiermit versichert – fragen Sie uns von ALBATROS URLAUB danach!

