Cape Town (Kapstadt)
– nicht einfach eine Stadt
Cape Town bezaubert, lockt die Sinne, verblüfft mit Multikulti, fasziniert mit Architektur, begeistert mit Kunst und Kultur, verführt mit gutem Essen, exzellenten Weinen, Jazz und Shoppingtouren, ist well, fordert heraus mit sportlichen Herausforderungen, ist individualistisch und die Capetonians sind grenzenlos selbstbewusst.
Cape Town bezaubert – mit einer Szenerie, die eingebettet liegt in die hügeligen Ausläufer des Tafelbergmassivs, bis an die Peripherien des Atlantischen Ozeans.
Cape Town lockt die Sinne
– mit einer Luft, die vor Frische knistert, die durchsichtig ist und
licht wie am Kap der Guten Hoffnung so oft und die wie Millionen
Blubberbläschen auf der Haut kribbelt. „Champagnerwetter“ nennen die
Kapstädter dieses Gefühl, das sich so sinnlich nachvollziehen lässt.
Cape Town verblüfft – mit einem
Stadtbild, das so bunt und multikulturell ist, als hätte es die
Apartheid nie gegeben. Das so innovativ und geschäftig ist, als hätte
es Regressionen und Repressionen nie gegeben. Das lebt vom Rhythmus
seines afrikanischen Lebensstils, in quirliger Symbiose mit dem
Ambiente europäischer Art.
Cape Town fasziniert – mit dem Ausdruck seiner wechselhaften Geschichte, deren architektonische Relikte einen ureigenen Stil kreierten. In ihm harmoniert kapholländische Baukunst mit den stilechten Gebäuden aus viktorianischer und edwardianischer Zeit und den typischen Backsteinbauten des Sir Heribert Bakker. Da geht man über Kopfsteinpflaster, erblickt Art decó-Häuser, Moscheen, Minarette und Kirchtürme aufragen und sieht die orientalisch-bunten Häuser der Kapmalaien sich in den gläsernen Fassaden von Bürotürmen und Hochhäusern spiegeln.
Cape Town begeistert – mit einer veritablen Anzahl von Museen und Kulturszenen. Wobei sie nicht einfach Sammlungen darstellen oder Präsentationen, sondern vielmehr Abbilder sind und lebendig agierende Chronologien der geschichtlichen und kulturellen Entwicklung Südafrikas. Wie eng diese zusammen gehören, beweist das Geschehen um den District Six:
1867 gegründet und von Beginn an ein Stadtteil, der von befreiten Sklaven, Immigranten, Handwerkern, Kaufleuten und Arbeitern in multikultureller Gemeinschaft bewohnt wurde, war diese lebendige Gesellschaft den konservativen Apartheidsregierungen ein Dorn im Auge. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts begannen die Repressalien, Zwangsumsiedlungen waren an der Tagesordnung. Zuerst wurden die Schwarzen vertrieben, 1966 dann wurde der District Six zum weißen Wohngebiet deklariert, den anrückenden Bulldozer fiel eine ganze Welt aus unkonventioneller Lebensart zum Opfer. Sie verkörperte jene Lebensphilosophie, in der das heutige „neue Südafrika“ sich wieder findet. Und noch eines ist bemerkenswert: Der Schutt des abgerissenen District Six wurde ins ehemalige Hafenbecken gekippt und bildet heute das Fundament für ein ungewöhnliches Shopping- und Amüsierzentrum – die V & A Waterfront, errichtet in den historischen Speichern des alten Hafens.
Cape Town verführt – mit der Vielfalt einer ungewöhnlichen Küche. In ihr verschmelzen afrikanische, indische, malaische, holländische, französische, deutsche und englische Geschmacksvorlieben zu einer Cuisine der ganz eigenen Art. In der Fleisch, besonders Wild, gleichberechtigt neben Fisch rangiert, angerichtet mit ausschließlich frischen Zutaten, verfeinert mit der Raffinesse exotischer Gewürzkombinationen.
Die Gesellschaft dieser feinen Genüsse ergänzen und vervollkommnen Weine von höchster Qualität – nimmt man allein nur jene aus der nächsten Umgebung, wie Constantia, Franschhoek, Paarl oder Stellenbosch.
Eingetaucht in die Welt der feinen Sinne findet das nächste Vergnügen nicht weit entfernt statt: Kleinkunsttheater und Jazz. Ständig stellen Kleinkünstler aller Arten sich überall dar, ständig finden Jazz-Sessions statt, spielen kapstädtische Jazz-Berühmtheiten in ihren Lieblingskneipen auf. Im Dizzy Jazz Café, dem ältesten Spot dieser Art in Cape Town, ergattern nette Menschen aktuelle Auskünfte.
Derart angenehm eingestimmt werden die schlichtweg unvermeidbaren Shoppingtouren zum dadaistischen Hochgenuss, denn allein die Geschäfte und Läden entlang der legendären Long Street verlocken mit ihren faszinierenden Sammlungen afrikanischer, antiquarischer und schräger Lebensart. Da muss man hineingehen, sich dieses anschauen und jenes, das und das und das… Da werden geplante Schnelldurchgänge zu ausgedehnten Exkursionen und das mit dem größten Vergnügen!
Cape Town ist well – glasklare Luft, traumhafte Landschaftsszenerien, edle Gebäude historischer Provenienz und das Wissen um die Kunst nachhaltigen Wohlbefindens sind die Basis für außergewöhnliche Wellness-Erlebnisse. Naturheilkunde, Hömöopathie und alternative Schönheits- und Wellnessmethoden sind in Afrika zu Hause. In Cape Town und Umgebung werden diese Praktiken kultiviert.
Cape Town fordert heraus – mit sportlichen Herausforderungen aller Arten wie Golf, internationalen Marathons, Radrennen, Motorradfahren und Surfen; mit Windsurfen, Reiten, Segeln, Fallschirmspringen, Segelfliegen, Tauchen in Wracks und mit Haien; mit der Fußball WM 2010 und Weintrinken – doch nein, das ist ja etwas anderes!
Cape Town ist individualistisch – mit seinen zahllosen Möglichkeiten, den Urlaub ganz nach eigenem Gusto zu verleben. Da klettern Hiker auf den Tafelberg und kraxeln in den graniten Felsen umher. Spaziergänger daselbst nehmen eine der 112 Routen hinauf und hinab, während weniger bewegungsfreudige Lebemenschen sich mit der Bahn transportieren lassen und auf dem Gipfel auch noch Zeit für einen netten Snack mit Traumaussicht haben.
Würde man diese Szenerien aus der Vogelperspektive betrachten, sähe man Surfer die Wellen am Blouwbergstrand nehmen, während andere Cape Town-Besucher auf dem Weg an das Kap der Guten Hoffnung sind – Motorradfahrer unbedingt über den Chapman´s Peak Drive! Vorbei an Traumstränden wie Camps Bay oder Clifton, den die schönsten Bodys der Region als ihren Laufsteg präferieren. Ganz in Bronze, wohl modelliert and endless beautyful!
Konventionelle Naturliebhaber müssen nicht sehr viel weiter fahren, um sich an ihren Objekten der Begierde satt zu sehen, denn dort, wo in den kleinen Dörfern des Kaphalbinsel die Zeit ein wenig zu schlafen scheint, dehnt sich eines der weltweit fünf Floral Kingdoms aus, im Cape of Good Hope Nature Reserve. Fynbos ist das Zauberwort für eben jene Naturfreunde und hier sind sie am Ziel.
P.S. Am Kap der Guten Hoffnung sind Sie nicht am südlichsten Punkt Afrikas, der ist das Cape Agulhas, mehrere Steinwürfe östlich von hier!
Capetonians sind selbstbewusst – auf dieser Bühne der grenzenlosen Möglichkeiten bewegen sich die Bewohner Kapstadts in der Tradition dieses Erbes, denn so sehr sie ihre Stadt, The Mothercity, vergöttern, so unerschütterlich sind sie von ihrer eigenen Rolle in dieser Szenerie überzeugt: „Cape Town ist die schönste Stadt der Welt, doch was wäre sie ohne uns?“
Es ist dieses ungeschminkte Bekenntnis zum Anderssein, dieses Selbstbewusstsein, das dem Tempo der Hafenstadt sein Gütezeichen verleiht. So pflegte man am Kap schon bedingungslose Gastfreundschaft, als im Inland noch die Bürgerkriege tobten. Auch kannte man Apartheid zwar, doch gab es für Kapstadt nur eine kurze Zeit, in der sie praktiziert wurde. Danach ging man schnell wieder zum Zusammenleben über, egal, welcher Hautfarbe, welcher Profession oder Religion man dabei begegnet.
Diese Toleranz ist die Farbe in der Szenerie Kapstadts, das mit seinen Besuchern ebenso selbstverständlich umgeht, wie mit den Capetonians selbst. Man kennt die Ansprüche der Gäste, ihre (Urlaubs-) träume verwirklichen zu wollen und bietet dazu die „schönste Stadt am Ende der Welt“ als Ganzes feil – ohne jedoch ihren Charakter, ihr Sein zu verbiegen.
Allein
deshalb sollte man sich Zeit nehmen für das „Erlebnis Kapstadt“, sollte
sich (ver) führen lassen in die Kapstadt-typischen Begebenheiten. Einen
Einblick haben wir Ihnen hier gegeben, wir haben aber noch viele
Details mehr parat und die verraten ebenso gerne wie wir auch Ihr
Dabeisein organisieren – per organisierter Tor oder ganz individuell.
Wir von Albatros Urlaub würden Sie am liebsten nach Cape Town begleiten!