Albatros Urlaub - Botswana

BOTSWANA

Walk on the wild side

Keine andere Destination Afrikas ist so eng mit dem Begriff „wildes Afrika“ verbunden wie Botswana. Urbanitäten sind rar, lediglich auf der Achse Gaborone/ Francistown finden sich Ansiedlungen, der große Rest des gewaltigen Landes gehört der Tierwelt. 80.000 Elefanten leben in Botswana, 50.000 allein im Chobe National Park. Die grauen Riesen, die andernorts ihrer kostbaren Stoßzähne wegen von Wilderern gnadenlos verfolgt wurden, hatten in Botswana keine Unbilden zu befürchten, denn das Land ist aufgrund der riesigen Diamantenvorkommen sehr reich. Was bedeutet, dass nahezu jeder Botswaner ein gutes Ein- und Auskommen hat, ohne sein Leben durch Elfenbeinjägerei finanzieren zu müssen.

Albatros - Botswana - Elefanten am Fluss

Zudem funktionierte aktiver Naturschutz in der ehemaligen britischen Kolonie Betschuanaland schon immer. Grund dafür sind derart eindrucksvolle Naturszenerien, dass sogar abgebrühte Großwildjäger wie Theodor Roosevelt, einer der einstigen amerikanischen Präsidenten und der Schriftsteller Ernest Hemingway ihre schon zu Lebzeiten legendären Jagdleidenschaften für eine Weile vergaßen und den Wildreichtum als Naturliebhaber bewunderten: „Being here is being part of the wildest and most fascinating Africa – what a god given land!

Lange nachdem diese beiden Männer und ihre Kumpane Botswana ein solch spektakuläres Prädikat verliehen, haben die Ausprägungen dieser landschaftlichen Großartigkeiten keinen Deut ihrer Faszination eingebüßt, im Gegenteil scheint es, dass das Land sich nie verändert. Namen von National Parks und Game Reserves wie Moremi, Savuti, Nxai Pan, Ngami, Mabuasehube, Kgalagadi, Sowa, Tshane und Tsodilo Hills klingen in den Ohren von Naturfreunden wie das berühmte Eldorado, und um hier die Wildtiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu sehen, kommt man meist in kleinen Fliegern hierher.

Schon daran ist die Andersartigkeit des botswanischen Tourismus zu erkennen, der, anders als andernorts, nicht in großen Zahlen stattfindet, sondern strikt reglementiert. So werden in den Wildnissen keine Lodges oder Camps mehr gebaut, stattdessen nutzt man die vorhandenen Kapazitäten und lässt darüber hinaus nicht einen Besucher mehr zu.

 

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Das gilt auch für die Landschaft der Magkadigkadi Pans, wo sich die Spuren wilder Tiere auf den Oberflächen der ausgetrockneten Salzseen hervorragend verfolgen lassen, wo man nomadisierenden Bushmen begegnen kann und während der hiesigen Regenzeit bei einem der fast täglichen Gewitter (gegen 17 Uhr) die geballte Macht und Großartigkeit des Universums erfährt.

Schon bevor dieser Regen beginnt, wenn nämlich in Angola die Regenzeit anfängt und der Okavango River sich mit ungeheuren Wassermassen Richtung Botswana bewegt, nimmt dort, im Nordwesten, die Metamorphose einer 6.000 Quadratkilometer großen Savannenlandschaft ihren Anfang. Eben noch war die Luft trocken von Staub, da vermag man plötzlich Feuchtigkeit zu riechen. Unversehens beginnt im Boden ein Gluckern, kleine Gräben füllen sich mit Wasser und da, wo gestern noch trockene Pfannen sich erstreckten, blitzen plötzlich Pools im Sonnenlicht.

Aus Rinnsalen werden Bäche und Flüsse, aus Pfützen Seen – der Okavango National Park verwandelt sich in das größte Binnendelta der Welt, in dem, ebenso unversehens und fast unbemerkt, der mächtige Okavango River versickert. Vom frischen Nass zu neuem Leben erweckt, wachsen die vertrockneten Gräser auf den stehen gebliebenen Inseln in Windeseile zu Wiesen heran, die Shepardsbüsche schlagen aus und verbreiten aus ihren winzigkleinen Blüten einen Sinnen betäubenden Duft nach Zitronen und entlang aller Ufer der neu geschaffenen Wasserlandschaft sprießen Papyrosgras und Bambus um die Wette.

Von dieser Pracht angelockt, lassen die Wildtiere, selbst von ganz weit her, nicht lange auf sich warten. Wasser! Frisches Grün! Da mag man zählen wollen, wie viele Antilopenarten es gibt, wie viele Löwen gekommen sind, wie viele Leoparden, Geparden, Warzenschweine, Krokodile, Giraffen, Böcke, Wild Dogs, Hyänen, Hippopotami (Flusspferde), Büffel, Schlangen, wie viele von dieser Spezies, wie viele davon. Wie viele Elefanten natürlich auch und wie viele Rhinozerose – man wird mit dem Zählen nicht nachkommen.

Albatros Urlaub - Botswana - KrokodilAlbatros Urlaub - Botswana - Flusspferde

Botswanas Unterkünfte sind ausnahmslos komfortabel bis luxuriös und demnach nicht preiswert, ebenso die angebotenen Safaris (Wildbeobachtungen). Wer sich individuell auf den Weg machen will, sollte dies ausschließlich im 4 x 4-Fahrzeug tun, denn die Infrastruktur des Landes ist auf die bewohnten Gebiete konzentriert.

Wie all das im Detail funktioniert, wie Sie die besten Plätzen im Wildtierparadies besetzen können und wie Ihr ganz persönlicher walk on the wild side stattfindet, möchten wir von ALBATROS URLAUB Ihnen gerne darlegen – kontaktieren Sie uns einfach!

 

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