Albatros Uraub - Australien

 

AUSTRALIEN

Der rote Kontinent

Eine Insel – ein Kontinent – Australien. Er liegt als einziger Erdteil vollständig auf der südlichen Halbkugel und ist mehr als siebeneinhalb Millionen Quadratkilometer groß – in einem Rahmen von 36.738 Kilometern Küste.

Den Namen „roter Kontinent“ verdankt Australien der Landschaft in der Mitte des Landes, wo der Uluru, von den Weißen Ayers Rock genannt, strahlend rot im Abendlicht leuchtet. Der Monolith ist ein animistisches Heiligtum, eines der wichtigsten gar, wissen die Aborigines, die Ureinwohner Australiens, doch um die mystische Topografie der Traumpfade (Laylines) – die sich alle am Uluru kreuzen.

Outback heißt die Region im Sprachgebrauch der Australier. Es ist flach, staubtrocken und nur wenig bewachsen. Nur gegen Abend eben, wenn die Sonne ihre heiße Kraft für wenige Stunden von Australien ablenkt, verwandelt sich das Outback in ein Meer von Farben: Rot in allen Nuancen, Orange, Golden, Beige, Terrakotta…, bis hin zu grün an seinem Rand, wo entlang der mächtigen Flüsse Landwirtschaft betrieben wird.

Australien ist ein Land der Kolorierungen, der erdfarbigen Impressionen im Norden, wo Regenwald die tropischen Landschaftsszenerien beherrscht; strahlendes Weiß markiert endlose Strände, während das tiefe Blau des Ozeans sich auch in türkisen und violetten Tönen wieder findet. Und selbst die Städte sind bunt, britisch-kolonial angehaucht wie Melbourne und Adelaide, wobei Adelaide sich erst jetzt von seinem etwas langweiligen Image löst. Dies geschieht konsequenterweise denn auch ziemlich spektakulär, denn es ist ein extrem exzentrisches Kultur- und Nachtleben, das die Stadt an der Südküste aus ihrem Dornröschenschlaf erweckt.

Im Kontrast dazu ist das Outback von hier aus ohne große Umstände zu erreichen. Die Kultstätte der Aborigines ist ein Muss für jeden Australien-Trip, nicht allein für die zahllosen Backpackers, die im Land der weiten Entfernungen unterwegs sind. Doch ist Australien auch das Land der open spaces, der weiten, schier endlosen Landschaften. Wo neben den 20 Millionen Einwohnern (knapp 300.000 davon sind Aborigines) Platz genug ist für Besucher und deren Vorstellungen von einem gelungenen Australien-Trip.

Vor ungefähr 50.000 Jahren kamen die ersten Siedler in Australien an: die Aborigines genannten Ureinwohner, die „von Anfang an da waren.“ Sie kamen aus der Südsee und aus Südostasien, nicht zuletzt auf den Spuren der Traumpfade, die in ihrer Kultur einen herausragenden Stellenwert besitzen und deren Netz in Australien besonders dicht und ausgeprägt sein soll. Für einen langen Zeitraum waren die Aborigines die einzigen Bewohner des kleinsten Kontinents der Erde, bis gegen Ende des 17. Jahrhunderts die ersten Weißen einen Weg hierher fanden. 1770 dann nahm Captain Cook Australien für die britische Krone in Besitz und bereits 18 Jahre später kamen die ersten Sträflinge aus England zur Besiedlung der „neuen Welt“ an.

Noch immer ist es so, dass die Siedlungen der Weißen in eher kleinen Konzentrationen, wie entlang der Ocean Road zum Beispiel stattfinden. Nicht in großen Städten wie Sydney, Melbourne, Perth oder Adelaide, wobei  die Bevölkerung mittlerweile aus 120 verschiedenen Nationen besteht. Besonders deutlich tritt die Mehrzahl der Immigranten aus Ost- und Südostasien in den Vordergrund, ihr Lebensmittelpunkt ist Perth im Westen von Australien – was nicht verwundert, liegt „booming, rattling, moving, swinging multicultural Perth“ doch näher an Singapur denn an Sydney.

Die Stadt mit dem kühn konstruierten Opernhaus und der ausladenden Harbour Bridge ist sicherlich die bedeutendste Metropole des Landes, mit phantastischen Stränden in der direkten Peripherie, mit Kunst- und Kulturangeboten und einer veritabeln Kneipenszene. Auch ist des Hunter Valleys nicht weit entfernt, ebenso wie die Blue Mountains, deren Wanderwege jedem Hiker ein Begriff sind.

Australien als einen Kontinent der Vielfalt zu bezeichnen, setzt voraus, dass die nur rudimentär zivilisierten Regionen in das Kalkül einer Reise mit einbezogen werden sollten. Denn eben diese Szenerien lenken ab von allzu ausgetretenen Trampelpfaden von eienm Highlight zum nächsten. So ist es zwar putzig, auf Phillip Island die Zwergpinguine zu sehen – doch da dies von einer Tribüne aus zu geschehen hat, sind frei umher laufende Emus, Wombats, Wallabys und Känguruhs einfach netter. Ihnen und den Schnabeltieren, Papageien und Kakadus begegnet man während Wanderungen durch Urwälder und Berglandschaften, über Hochplateaus und in den National Parks des Landes – fragen Sie uns, wo und was. Und fagen Sie uns auch, wo die putzigen Koalas in ihren Lieblingsplätzen auf Eukalyptusbäumen hängen und – gemütlich an den stark riechenden Blättern kauen, wenn sie nicht gerade schlafen.

In Australien trifft man auf alle bekannten Klischees, aber mehr noch auf Unbekanntes, Großartiges. Auf Abenteuer und Erholsames, auf Dinge und Begebenheiten, die man sich so nicht vorstellen konnte.

Fragen Sie uns nach all dem und nach noch mehr – wir freuen uns darauf, mit Ihnen die Stationen Ihres Traumurlaubes in Australien zu erkennen, um danach Ihre Reise zu realisieren.

 

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